ABB-Solarpark Totana: Weniger Rendite als ursprünglich erhofft
Dennis Härtig am 28. 9. 2009
Weitaus weniger Rendite als erhofft. Das ist das nüchterne Fazit des Solarparks in Totana/Spanien, so die AZ in ihrer Ausgabe vom 28. September. Hauptursachen sei ein sinkende Interesse an der Solarenergie in Spanien – zum einen durch eine niedrigere staatliche Förderung für Solarstrom. Diese wurde zu Jahresbeginn 2009 von gut 46 auf nur noch 31 Eurocent (69 bzw. 46 Rappen) pro ins Netz eingespeiste Kilowattstunde (kWh) Strom gesenkt. Aus diesem Grunde hatte auch die Schweizer Firma ABB im Jahr 2008 innert nur vier Monaten den Solarpark in Totana gebaut und in Betrieb genommen. Ein weiterer Grund seien die enorm gestiegenen Baukosten und dass Banken reihenweise aus geplanten Projekten wieder aussteigen würden, schreibt die AZ weiter.
Denn das Geschäft leidet stark unter der Finanzkrise, schreibt auch die Berner Zeitung vom 23. September. Vor der Krise wurden solche Solarparks mit nur gerade 15 Prozent Eigenkapital finanziert. Heute fordern die Banken 30 Prozent – was die Rendite auf 10 Prozent sinken lässt. So erwirtschaftet der Solarpark Totana statt den erhofften 15 Prozent nur noch eine Rendite von 6 bis 8 Prozent.
Lesen Sie den ganzen Artikel von Sven Millischer in der Aargauer Zeitung vom 28. September, sowie weitere Artikel zum Thema in unserer Medienbox.
- «Spaniens Solarträume sind geplatzt», von Sven Millischer, Aargauer Zeitung vom 28. September 2009, Seite 9 (als PDF)
- «Solaranlagen als Geldanlage – eine clevere Alternative», von Angela Barandun, Berner Zeitung/Tages-Anzeiger vom 23. September 2009
- «ABB will nach der Sonne greifen», von Alice Chalupny, Handelszeitung Online vom 22. September 2009







