CERN: Der Teilchenbeschleuniger muss 2011 wieder offline gehen
Dennis Härtig am 10. 3. 2010
Ende 2011 muss der Teilchenbeschleuniger LHC im CERN wieder für mindestens ein Jahr abgeschaltet werden. Darüber berichten BBC online und 20min.ch. Grund hierfür sei eine umfangreiche Nachrüstung aus Sicherheitsgründen, heisst es in den Berichten. Bis dahin werde der LHC nur mit der Hälfte der eigentlichen Leistung betrieben, so Steve Myers, der zuständige Direktor am europäischen Kernforschungszentrum CERN gegenüber der BBC.
Im Jahr 2011/2012 konzentriere man sich daher auf die Kupferummantelungen bei den sogenannten Supraleitern des LHC. Diese dienen als Sicherheitsmechanismus für den Fall, dass eine Überhitzung der Magnete stattfinden sollte. Myers wies im Interview mit der BBC erneut darauf hin, dass der LHC ein absoluter Prototyp sei und man die Technik zugegebenermassen bis zum äussersten treibe. Aber solch ein Gerät baue man eben nicht gleich mehrfach und so können Fehler und technische Pannen vorkommen. Kurz nach der Inbetriebnahme hatten sich mehrere Magnete stark überhitzt und grosse Schäden am LHC verursacht. Der Beschleuniger musste 14 Monate lang still gelegt werden, und für gut 40 Millionen Franken repariert werden.
- «LHC to shut down for a year to address design faults», BBC News Online, 10. März 2010
- The Large Hadron collider – Webseite des CERN (in Englisch)
Schlagworte: CERN, Elektronik, LHC, Magnet, Supraleiter








Die Götter vom CERN
Die Spanischen Medien nennen den CERN LHC seit Jahren die «máquina de Dios». Die Gottesmaschine. Die Maschine der Götter? Da Gott keineswegs involviert ist im CERN Management und auch keineswegs um seine Meinung erfragt wurde, stellt sich uns die Frage nach dem Ursprung dieses Namens.
Ist es die Suche nach dem Gottesteilchen (Stichwort: Higgs) was dem LHC diesen imposanten Namen gegeben hat oder doch vielleicht die gottgleiche Haltung des CERN Management und der beim CERN angestellten Wissenschaftler?
Welche andere Firma, welches andere wissenschaftliche Institut oder Experiment auf der Welt hat denn nun diese eigentümliche politische und juristische Immunität auf welche das CERN sich ernsthaft und ohne Scham beruft?
Gerade erst wurde vom deutschen Verfassungsgericht eine Beschwerde abschliessend abgewiesen, weil ‘Weltuntergang nicht schlüssig nachgewiesen’.
Erwarten die ‘Götter am CERN’ einen praktischen Nachweis, dass mit diesem Experiment ein Weltuntergang stattfinden wird? Darf man sich die Frage stellen, wie dieser Nachweis ausser mit dem Weltuntergang selbst so lückenlos erbracht werden könnte, dass das deutsche Verfassungsgericht den Artikel 2 des Grundgesetzes schützen müsste “Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit”, so wie es die unterlegene Klägerin wollte?
weiterlesen:
http://www.stopcern.com/blog1.php/2010/03/11/die-goetter-vom-cern