Nicolas Hayek: “Wir haben enorme Vorteile”
von Dennis Härtig
Kurz vor seinem Tod hat der Schweizer Uhrenpatron Nicolas Hayek der Zeitung Work noch ein Interview zum Thema Schweizer Werkplatz für Maschinenbau, Elektronik, Uhren und Energie gegeben. In diesem Interview äussert er sich zuversichtlich über den Industrie- und Produktionsstandort Schweiz. Das ganze Interview lesen Sie hier.
Stilvolles Public Viewing: LED-Beleuchtung in München zur Fussball-WM
von Dennis Härtig
Die Firma SIEMENS hat sich zur Fussball-WM etwas besonderes einfallen lassen: Am SIEMENS Palais am Wittelsbacher Platz ist Public Viewing während der Fussballspiele ein wahrer Augenschmaus. Eine LED-Lichtinstallation an der Fassade des Siemens Palais passt sich dem Verlauf der Spiele an und betont durch verschiedene Farb- und Lichteffekte das Geschehen auf dem Feld. Leistungsstarke LED- und Steuerungstechnologie von OSRAM, dem OSRAM Joint Venture Traxon und Tochterfirma e:cue ermöglichen dieses Schauspiel. Zudem sorgen 40 LED High Power Linear RGB LED-Leuchten in den Fenstern des Gebäudes für eine Welle oder ein Farbfeuerwerk, blinken dynamisch in verschiedenen Farben oder sorgen in der Halbzeitpause für eine ruhigere Atmosphäre durch langsamere Lichtbewegungen und sanftere Farbtöne. Mit Hilfe einer intelligenten DMX-Ansteuerung kann jede einzelne Leuchte eine andere Farbe und beliebige Effekte erzeugen. Dieses Schauspiel können Sie sich in München noch bis zum Ende der Fussball-WM anschauen. weiter lesen
SBB: Neue Doppelstockzüge sparen Energie
von Hansjörg Wigger
Bei der Vergabe des Grossauftrags für neue Fernverkehrszüge hat die SBB grossen Wert auf den Energieverbrauch gelegt. Den Zuschlag bekam die Bombardier Transportation AG. Ein wichtiges Argument beim Entscheid für den kanadischen Hersteller war, dass die Doppelstock-Züge besonders sparsam im Verbrauch sein sollen.
Gemäss “Tages-Anzeiger” benötigen die SBB jährlich 2300 Gigawattstunden elektrische Energie, vier Fünftel davon für den Betrieb der Züge. weiter lesen
Energy Harvesting: EnOcean und Texas Instruments arbeiten enger zusammen
von Dennis Härtig
EnOcean und Texas Instruments (TI) arbeiten künftig noch enger zusammen. Dies gaben die Unternehmen kürzlich bekannt. Das Ziel der neuen Vereinbarung ist es, gemeinsam innovative Energy Harvesting-Lösungen für grüne Gebäude zu realisieren. Um sein Produktportfolio weiter zu optimieren, wird EnOcean einzelne Komponenten von Texas Instruments in seinen energieeffizienten Funkmodulen einsetzen. Die batterielose Funktechnologie von EnOcean ermöglicht die Energiegewinnung aus der Umwelt – zum Beispiel aus Bewegung, Licht oder Temperaturdifferenzen – und eröffnet so neue Möglichkeiten für umweltbewusste, draht- und batterielose Anwendungen. weiter lesen
Namenswechsel: ServiceNet AG wird zu Newave Energy AG
von Dennis Härtig
ServiceNet AG wird zu Newave Energy AG umbenannt. Das hat die Firma Newave Energy Holding SA bekannt gegeben. ServiceNet AG wurde im Jahr 1996 als Dienstleistungsunternehmen im Bereich der unterbrechungsfreien Stromversorgung gegründet und gehört bereits seit 2007 komplett zur Newave-Gruppe. Um die Marke zu stärken und die Gruppenzugehörigkeit zu betonen, wurde jetzt das Firmenprofil der Tochtergesellschaft mit Sitz in Neuenhof und Biel angepasst, heisst es in der Pressemitteilung. weiter lesen
ABB will USV-Hersteller Chloride kaufen
von Dennis Härtig
Der Badener Grosskonzern ABB hat ein ein Kaufangebot für die Firma Chloride mit Sitz in Grossbritanien bekannt gegeben. Damit will ABB zu einem führenden Anbieter im wachsenden Geschäft für unterbrechungsfreie Stormversorgung (USV) werden. Die Geschäftsleitungen beider Firmen haben sich auf einen empfohlenen Angebotspreis von circa 860 Millionen Pfund (gut 1.43 Milliarden Franken) geeinigt. Die Akquisition muss noch von den Aktionären von Chloride, dem High Court und weiteren Behörden genehmigt werden. weiter lesen
EWZ-Direktor Ammann: Zürichs Glasfasernetz nicht rentabel
von Dennis Härtig
Der Direktor des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich EWZ Conrad Ammann geht davon aus, dass das Zürcher Glasfasernetz nicht mehr rentabel wird. Dies sagte er in einem Interview mit der NZZ am 7. Juni. Man sei ursprünglich davon ausgegangen, dass man als einziger ein solches Netz bauen könne. Durch die anfänglichen eigenen Pläne und den jetzigen Einstieg der Swisscom in das EWZ-Projekt habe sich der ganze Projektrahmen verschoben. Statt nur dicht besiedelte Gebiete und Grosskunden anzubinden würde man das Netz jetzt auf die ganze Stadt Zürich ausweiten, so Ammann. Und das brauche Zeit und koste viel mehr Geld, als ursprünglich geplant. Damit indirekt verbunden müssten die Zürcher Stromkunden mit einer «moderaten», aber nicht näher spezifizierten Strompreiserhöhung rechnen. weiter lesen
Le Peuchapatte JU: Windräder gehen noch 2010 ans Netz
von Dennis Härtig
Die drei geplanten Windkraftanlagen von Le Peuchapatte in der jurassischen Gemeinde Muriaux sollen noch in diesem Jahr ans Netz gehen. Das teilt der Energieversorger und Bauherr Alpiq mit. Gut 30 Tage nach Erhalt der Baubewilligung hat Alpiq bereits mit den Bauarbeiten zum ersten Alpiqwindpark begonnen. Der Bau des Windparks entspreche dem Anliegen, in der Schweiz vermehrt neue erneuerbare Energien zu nutzen, so das Unternehmen. Die Anlagen werden nach Inbetriebnahme Ende Jahr unterirdisch an die Trafostation von Le Noirmont und damit an das bestehende Mittelspannungsnetz der Forces Electriques de La Goule angeschlossen. weiter lesen
«Gwynt y Môr» heisst der grösste offshore-Windpark der Welt
von Dennis Härtig
«Gwynt y Môr» heisst das monströse Gebilde. Vor der walisischen Küste bei Liverpool in der irischen See bauen Siemens, RWE und die Stadtwerke München den grössten Offshore-Windpark der Welt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Stromkonzerns RWE vom 4. Juni hervor. Der walisische Name bedeutet soviel wie «Wind im Meer». Der Park soll dereinst 160 Windräder umfassen und insgesamt 576 Megawatt Strom produzieren – genug Strom für 400 000 Haushaltungen pro Jahr. Die Turbinen stehen auf einer Fläche von 79 km², die Fundamente sind zwschen 12 und 28 Meter tief, wobei sie beim Gezeitenwechsel einem Tidenhub von bis zu 9 Metern ausgesetzt sind. Die drei Unternehmen investieren gute 2 Milliarden Euro in das Projekt. weiter lesen
Grätzel-Zellen: Strom produzieren mit Hilfe von Erdbeeren
von Dennis Härtig
Silizium für Solarzellen? Viel zu teuer! Warum nimmt man nicht einfach Solarzellen mit organischen Farbstoff-Molekülen? Die funktionieren ähnlich wie Pflanzenblätter: Während der Photosynthese wird über das Blattgrün Licht aufgenommen und aus den freien Elektronen die Energie gewonnen. Bei der so genannten Grätzel-Zelle werden die Elektronen allerdings über ein leitendes Material abgeführt und produzieren dadurch Strom. Der Farbstoff bei den Grätzel-Zellen kann alles sein – Erdbeeren, grüne Blätter und selbst Früchtetee lässt sich auf die Zellen packen. Inzwischen soll sogar Sony an dieser recht kostengünstig herzustellenden Solarzelle interessiert sein – und packt sie auf das Display eines Mobiltelefon-Prototypen. Bleibt zum Schluss die Frage: «Wer hats erfunden?» «Die Schweizer!» – wer denn sonst? Und in dem Fall war es der Chemiker Michael Grätzel von der ETH Lausanne. Das Patent für diese Zellen meldete er übrigens schon 1992 an – in der kommenden Woche erhält Grätzel für seine Erfindung den finnischen Millennium-Technologiepreis der Teknillisten Tieteiden Akademie. weiter lesen







