Antike Weltraumsonde: «Voyager 2» zeigt Anzeichen von Altersmüdigkeit
von Dennis Härtig
Ein uraltes Lastentier der NASA wird langsam müde. Derzeit ist die Raumsonde Voyager 2 etwa 14.358 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt (das entspricht dem knapp 96fachen Abstand der Erde zur Sonne). Und noch immer funkt sie ihre Signale an die Erde. Doch Ende April meldete die Weltraumbehörde NASA plötzlich einen Fehler in der Datenübertragung. Die Sonde sendete ihre Daten nun in einem anderen Format, als das, was bei ihrer Konstruktion und seit dem Schuss ins All im Sommer 1977 verwendet wurde. Leider ein Format, das die Forscher bei der NASA noch immer nicht entschlüsseln können … weiter lesen
«Poseidon 37» produziert Strom aus Wind- und Wellenkraft
von Dennis Härtig
Die dänische Firma Floating Power Plant A/S hat eine neuartige schwimmende Insel zur multiplen Stromproduktion gebaut. Über diesen Prototypen berichtet der Technik-Blog Gizmodo am Mittwoch. «Poseidon 37» ist eine etwa 37 Meter lange und 360 Tonnen schwere Insel aus Metallteilen, welche auf der Meeresoberfläche schwimmt und Strom aus Wind- und Wellenenergie gleichzeitig produzieren kann. weiter lesen
Mittwochs-Tüftelei: Strom erzeugender Schuh vorgestellt
von Dennis Härtig
Während eines Spaziergangs oder beim Joggen Strom erzeugen? Ab jetzt kein Problem mehr, denn ein Professor an der Louisiana Tech University hat einen Schuh entwickelt, der mithilfe eines kleinen Generators in der Sohle elektrische Energie erzeugen kann. Dank einer speziellen Schaltung kann der Schuh eine Spannung von etwa 3 Volt erzielen, was beispielweise das Laden von Akkus oder das Betreiben von kleinen Elektrogeräten ermöglicht. Das Prinzip: Die beim Gehen gewonnene so genannte piezoelektrische Ladung wird in Strom umgewandelt. Dieser kann dann beispielsweise für die Energieversorgung von Funksensoren oder GPS-Empfängern dienen, welche im Notfall dem Schuhträger das Leben retten können. weiter lesen
Mobilfunk: Kleinerer Energieverbrauch und mehr Nutzer dank «earth»
von Dennis Härtig
Geringerer Energieverbrauch der Mobilfunknetze und mehr drahtlose Breitbanddienstnutzer. Dieses Ziel will das europäische Forschungsprojekt «earth» innert zwei Jahren erreichen. An «earth» (Energy Aware and Network Technology) sind 15 verschiedene Kommunikationsunternehmen, Universitäten und Normungsgremien beteiligt. Bis im Juni 2012 sollen verschiedene konkrete Lösungen erarbeitet werden, wie der Energieverbrauch der Mobilfunknetze (damit sind nicht nur die Sendemasten, sondern auch die gesamte IT-Struktur gemeint) markant gesenkt werden und wie gleichzeitig die Anzahl der Nutzer von mobilen Breitbanddiensten erhöht werden kann. Besonders im Visier: Die unnötig verbrauchte Energie zu Tages- und Nachtzeiten, in denen nur wenige Mobilnutzer im Netz sind. Weitere Informationen zum 14.8 Millionen Euro (21.5 Millionen Franken) teuren Projekt finden Sie weiter lesen
«Die Windenergie ist bereits ein weltweites Milliardengeschäft»
von Hansjörg Wigger
Der Tages-Anzeiger führte ein Interview mit Carlos Härtel, Leiter des Global Research Center des amerikanischen Energiemultis General Electric in Garching bei München. Härtel glaubt an die Zukunft von alternativen Energiequellen zur Stromproduktion. Grosse Hoffnung setzt er auch in die Sonnenenergie. weiter lesen
CERN: Medienecho am Tag nach dem Teilchenexperiment
von Dennis Härtig
Mehrere Tageszeitungen haben in ihren Printausgaben vom 31. März einen ausführlichen Hintergrundbericht zum Teilchenexperiment gebracht. Am eindrücklichsten ist der Vergleich, den der Zürcher Tages-Anzeiger schildert: Die immer wieder aufgetauchte Zahl von zweimal 3.5 Teraelektronenvolt (TeV) bezeichnet die Energie, mit der die einzelnen Teilchen aufeinander prallen – diese Energie sei vergleichbar mit zwei jeweils 400 Tonnen schweren Güterzügen, die mit einer Geschwindigkeit von jeweils 150 Stundenkilometern aufeinanderprallen, so der Tages-Anzeiger … weiter lesen
Weltrekordversuch: «Aquanaut» soll 2 500 Wattstunden Strom produzieren – unter Wasser
von Dennis Härtig
2 500 Wattstunden Strom soll Lloyd Godson innert eines Zeitraumes von 14 Tagen prodizieren – unter Wasser! Dazu lebt der australische Meeresbiologe und Abenteurer seit dem 30. März in einem vier Quadratmeter grossen Haus in der Unterwasserwelt LEGOLAND ATLANTIS by SEA LIFE im deutschen Günzburg – ohne aufzutauchen. Vor den Augen der Besucher wird er versuchen, mit 2 500 Wattstunden die grösste Menge Strom zu erzeugen, die jemals durch Fahrradfahren unter Wasser generiert wurde. weiter lesen
Angeschaltete Energiesparlampen: Mindestens 30 Zentimeter Abstand halten
von Dennis Härtig
Mindestens 30 Zentimeter Abstand sollte man zu Energiesparlampen halten, die angeschaltet sind. Dies gilt im besonderen für Lampen, die über eine längere Zeit kontinuierlich in Betrieb sind. Das ist die Empfehlung einer neuen Studie der Bundesämter für Gesundheit und Energie. Experten hatten mit einer neu entwickelten Messmethode die elektromagnetischen Felder von Energiesparlampen erstmals genau bestimmt und die durch sie erzeugten Stromflüsse im menschlichen Körper präzise bestimmen können. Die Studie mit der interessanten Empfehlung wurde am Dienstagvormittag auf einer Pressekonferenz in Bern vorgestellt und veröffentlicht. weiter lesen
CERN: Experiment geglückt – die Welt existiert noch!
von Dennis Härtig
UPDATE [zuletzt aktualisiert am 30. März 2010, 16:55 Uhr] Im zweiten Durchgang hat es geklappt: Im Teilchenbeschleuniger LHC des CERN in Genf sind am Dienstagmittag um 13.06 Uhr die ersten Teilchen miteinander kollidiert. Aus dem “Regen” der Kollisionsbruchstücke und dem der folgenden Experimente werden die Forscher zusammen mit 2000 Studenten nun nach unbekannten Elementarteilchen suchen. Das CERN hatte am Dienstagmittag eine erste Pressemitteilung zur erfolgreich verlaufenen Teilchenkollision veröffentlicht. Noch bis 18.15 Uhr berichtet das CERN in einer Live-Sendung im Internet über die Experimente. weiter lesen
Teilchenbeschleuniger im CERN: Am 30. März «knallt» es
von Dennis Härtig
Am 30. März soll im Teilchenbeschleuniger LHC im CERN das erste Experiment mit einer Teilchenkollision durchgeführt werden. Das berichtet der Tages-Anzeiger in seiner Ausgabe vom 23. März. Die Herausforderung des Versuches liege darin, die beiden gegenläufigen Strahlen so auszurichen, dass sie frontal aufeinander prallen und nicht aneinander vorbeischiessen. Ein Forscher am CERN beschrieb das Experiment so: «Es ist ein bisschen wie Nadeln von beiden Seiten über den Atlantik zu schiessen und dafür zu sorgen, dass diese Nadeln sich auf halbem Weg treffen.» weiter lesen







