e-miglia 2010: Schweizer Elektrotöfffahrer an internationalem E-Rennen
Dennis Härtig am 2. 8. 2010
Am Dienstag, dem 3. August um 9 Uhr starten in München 21 Teams zum E-Rennen e-miglia 2010. Ein Vier-Tage-Autorennen von München über Innsbruck und Bozen nach Rovereto in Italien. Nichts besonderes dabei? Nun, das Rennen findet ausschliesslich mit elektrisch betriebenen Autos bzw. Töffs statt und nebenbei werden auch noch die Alpen überquert. Mit dabei ist auch der 24jährige Elektro-Töfffahrer Marcel Schwager aus Davos. Wie alle Teilnehmer wird auch er 560 Kilometer Wegstrecke, verteilt auf vier Tages-Etappen von bis zu 170 Kilometern zu überwinden haben, welche jeweils von einer mittäglichen Ladepause unterbrochen sind. Die Siegerehrung findet am 6. August statt, dem Gesamtgewinner winken 10 000 Euro Siegesprämie – alle Teilnehmer erhalten Pokale bzw. Medaillen und Ehrenpreise. Mit dem Rennen wollen die Veranstalter zeigen «wie leistungsfähig und attraktiv E-Mobilität ist», heisst es auf der Webseite zum Rennen. weiter lesen
Sonnenenergie: Kommen umweltfreundliche Tuk-Tuks in Thailand?
Dennis Härtig am 2. 8. 2010
Waren Sie in Bangkok schon einmal mit einem Tuk-Tuk unterwegs? Mit einem dieser kleinen, putzigen, dreirädrigen und quitschgelben oder andersfarbigen Taxi-Vehikel? Wenn ja, dann wird Sie dieser Bericht von 20 Minuten online vom 2. August aufatmen lassen. Denn künftig soll es eine umweltfreundlichere Alternative zum lauten und stinkenden herkömmlichen Tuk-Tuk geben: Kürzlich stellte die Firma Clean Fuel Energy Enterprise das strombetriebene Tuk-Tuk vor. Dazu werden auf dem Dach des Fahrzeugs Solarzellen montiert, welche eine Batterie laden. Nach drei Stunden Laden ist diese voll und das Tuk-Tuk kann damit etwa 80 Kilometer weit fahren. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 60 km/h – mehr, als bei der derzeitigen Benzin betriebenen Variante. Doch leider ist nicht alles eitel Sonnenschein … weiter lesen
Mehr als 300 Lumen: Neue LED von Philips-Lumileds vorgestellt
Dennis Härtig am 29. 7. 2010
Leuchtmittel-Hersteller Philips hat eine neue Hochleistungs-LED vorgestellt. Die «LUXEON Rebel ES» ist für «allgemeine Beleuchtungsanwendungen» geeignet, also in der Wohnung. Bei einer Stromaufnahme von 1 Ampère und einer Spannung von etwa 3 Volt gibt die neue LED einen weissen Lichtstrom von gut 300 Lumen ab, was derselben Leuchtkraft entspricht, wie sie eine 25-W-Glühlampe abgibt. Dabei liegt die Farbtemperatur bei neutralweissen 4100 Kelvin und kaltweissen 5650 Kelvin. Darüber berichtet das Webportal elektroniknet.de. weiter lesen
Windkraft: Auch Turbinen in tiefen Gewässern möglich
Dennis Härtig am 28. 7. 2010
Anfangs galt für Windräder die so genannte 20:20-Regel: Windturbinen wurden maximal 20 Kilometer bzw. in maximal 20 Meter tiefem Wasser aufgestellt. Inzwischen hat sich mit dem Alpha Ventus-Windpark vor der Küste der deutschen Nordseeinsel Borkum die Regel zur 40:40-Regel verschoben. Die Neue Zürcher Zeitung NZZ schreibt in ihrer Ausgabe vom 28. Juli, dass die technischen Möglichkeiten inzwischen soweit fortgeschritten sind, dass auch Windräder in noch tieferen Gewässern aufgestellt und betrieben werden könnten. Weil dann aber die Turbinen nicht mehr mit einem Fundament auf dem Meeresboden verankert werden können, gehen die Konzepte eher hin zu einer Verankerung über eine schwimmende Plattform, welche mittels Stahlseilen bzw. Gewichten fixiert wird, heisst es im NZZ-Artikel. weiter lesen
Powerladung: Akkus von Elektroautos in nur fünf Minuten wieder aufladen
Dennis Härtig am 23. 7. 2010
Bislang war die Ladezeit eine der grössten Herausforderung bei der Entwicklung von Elektroautos. Jetzt hat das japanische Unternehmen JFE Engineering eine Schnellladestation für Elektroautos entwickelt. Stolzer Preis der Anlage: 60 000 US-Sollar (etwa 63 000 Franken). Darüber berichtet pressetext.ch. Die Zapfstelle für Elekrizität schafft es, dass der Akkus eines Autos innert fünf Minuten zu 80 Prozent geladen ist. Damit können japanische Elektroautos bis zu 80 Kilometer weit fahren. Die Säule ist den Angaben zufolge kompatibel mit den Anschlüssen mehrerer japanischer E-Automodelle und soll ab März 2011 japanweit an Tankstellen und Einkaufszentren aufgestellt werden. weiter lesen
Tesla Motors: Schweiz bei Bestellungen des Model S ganz vorn
Dennis Härtig am 23. 7. 2010
Bereits über 50 Tesla S sollen schon von Schweizer Interessenten bestellt worden sein. Damit ist die Schweiz – pro Einwohner eines Landes betrachtet – ganz vorn, wenn es um das Interesse an dem neuen Elektroflitzer von Tesla Motors geht. Das schreibt der Schweizer Blog Auto Exclusive. Das Interesse ist so gross, dass Tesla schon im Juni seinen ersten Verkaufsstandort hierzulande eröffnet hat – in Zürcher Pelikanstrasse, ganz in der Nähe der Bahnhofstrasse. Dort kann man sich den gut 120 000 Franken teuren Boliden anschauen und vorbestellen. Die Auslieferungen des elektrisch betriebenen Rennautos beginnen ab 2012. Ab dem 26. August wird der Tesla S auch auf der Premium Car Show in Basel ausgestellt. weiter lesen
David Warren – der Vater der «Black Box» ist tot
Dennis Härtig am 22. 7. 2010
Sie ist in jedem Flugzeug eingebaut und gibt bei einem Absturz wertvolle Hinweise darauf, wo es im Flugzeug Probleme gegeben hat: Die so genannte Black Box, also der Flugdatenschreiber. Die Box ist zwar nicht schwarz, sondern orangerot und zeichnet alle wichtigen Daten eines Flugzeugs auf einem Magnetband auf. Nahezu unkaputtbar ist die Black Box feuerfest bis 1000 Grad und wasserdicht bis in 6000 Meter Tiefe. David Warren, der Erfinder dieser, aus der Luftfahrt nicht mehr wegzudenkenden wichtigen Box, ist jetzt 85jährig in Melbourne/Australien gestorben. weiter lesen
Blackout am Zürich HB: Die Brombeere war’s, die Wuchernde …
Dennis Härtig am 22. 7. 2010
Zappenduster am Zürcher HB am Mittwochnachmittag zwischen 14 und 16 Uhr: Aufgrund eines Kurzschlusses lag das komplette Bahnhofsgebäuse im Dunkeln, Rolltreppen fuhren nicht mehr, in den Geschäften funktionierten die elektronischen Kassen nicht mehr, Lifte blieben stecken … Trotz Stromausfalls fuhren die Züge jedoch normal weiter und auch die Anzeigetafeln funktionierten, weil diese über ein eigenes Stromnetz versorgt werden. Laut Pressemitteilung der ewz war der Verursacher, pardon, die Verursacherin für den Stromausfall schnell gefunden, denn: «Die Ursache war ein Kurzschluss in einer provisorischen ewz-Trafostation auf dem SBB-Areal, welche die Baustelle des neuen Durchgangsbahnhofes mit Strom versorgt. Durch die Lüftungsschlitze wuchsen Gewächse in die Station hinein und verursachten bei der Berührung einer Stromschiene einen Kurzschluss und verrussten dabei den Innenraum. Die Trafostation wurde in der Nacht noch ersetzt.» Soso, die Pflanze war’s, die Böse …
Winterthur: LED-Beleuchtung – nicht nur für Strassen gut
Dennis Härtig am 22. 7. 2010
LED-Beleuchtung hat in den vergangenen Monaten vor allem im Bereich der Strassenbeleuchtung Schlagzeilen gemacht. Nun geht die Stadt Winterthur einen Schritt weiter und hat LED-Leuchten auch auf einer städtischen Sportanlage installiert. Das schreibt der Winterthurer «Landbote» in seiner Ausgabe vom 21. Juli 2010. Die Rede ist von einem Pilotprojekt, nach dessen Ende sich entscheiden wird, ab auch auf weiteren Sportanlagen der Stadt LED-Leuchten zum Einsatz kommen sollen. Der Artikel hebt die technischen Vorteile der LED-Beleuchtung hervor und beschreibt aber auch die Herausforderungen einer Stadionbeleuchtung, die anders als eine Strassenbeleuchtung konzipiert und entwickelt werden muss. Grundproblem sei vor allem die Ableitung der entstehenden Wärme in den Leuchtkörpern selbst. weiter lesen
Windkraft: Google unterschreibt 20-Jahres-Abnahmevertrag
Dennis Härtig am 21. 7. 2010
Erst vor kurzem hatte Google 39 Millionen US-Dollar in den Kauf eines Windparks investiert (ET online berichtete am 4. Mai 2010). Jetzt hat der Suchmaschinenanbieter einen Strom-Abnahmevertrag mit einem Windpark in Iowa für 20 Jahre unterzeichnet. Der Strom aus dem Windpark soll mehrere Rechenzentren des Unternehmens Google versorgen. In einer Pressemitteilung ist von einer Abnahmemenge von 114 Megawattstunden pro Jahr die Rede – der Strom soll ab 30. Juli 2010 geliefert werden. Damit will Google sein Image als grünes IT-Unternehmen unterstreichen. weiter lesen







