‘Crash’
UPDATE: Sind amerikanische Satelliten robuster als russische?
von Dennis HärtigVor genau drei Monaten sind im Weltall zwei Satelliten miteinander kollidiert. Der Zusammenstoss 800 Kilometer über Sibirien hat eine Menge Weltraumschrott hinterlassen, den die US-Weltraumbehörde nun zusätzlich mit überwachen muss. Inzwischen werden fast 1000 verschiedene Teilchen gezählt, die sich auf Bahnen zwischen gut 200 und 2000 Kilometer über der Erde verteilt bewegen. Dies berichtet die Webseite spaceweather.com. Gut 25 der ursprünglich gezählten Trümmerteile sind inzwischen in der Erdatmosphäre verglüht. Satelliten-Beobachter Daniel Deak hat jetzt eine aktualisierte 3D-Karte zusammengestellt, welche die Verteilung der Trümmerteile der beiden Satelliten – jeweils über den Nordpol gesehen – zeigt: Iridium-33 (USA) und Kosmos 2251 (Russland). Die Karten scheinen die These zu untermauern, dass amerikanische Satelliten tatsächlich robuster sind als russische. weiter lesen
Bald neue amerikanische Spionagesatelliten im All?
von Dennis Härtig
Die USA wollen neue Spionagesatelliten ins All bringen. Das meldet der Zürcher Tagesanzeiger. Zehn Milliarden Dollar sei für das Programm vorgesehen, das noch vom Senat bewilligt werden muss, aber trotzdem dringend notwendig ist. Die derzeitigen Satelliten sind in die Jahre gekommen und müssten möglichst bald ersetzt werden. Die neuen Himmelskörper sollen auf tieferen Umlaufbahnen fliegen, als die bisherigen. Das bedeutet auch, dass es im Weltall immer enger wird. Möglich also, dass der Satelliten-Crash vom 10. Februar nur der Anfang einer ganzen Serie von weiteren Zusammenstössen ist? Wird sich dann also die Frage stellen, ob amerikanische Spionagesatelliten wirklich robuster sind, als russische …
Sind amerikanische Satelliten robuster als russische?
von Dennis HärtigAm 10. Februar sind über Sibirien zwei Satelliten miteinander kollidiert. Der Crash des amerikanischen Iridium 33 und des russischen Kosmos 2251 in etwa 850 km Höhe hinterliess eine ganze Wolke von Trümmerteilen. In den vergangenen Tagen musste sogar die ISS ein Ausweichmanöver durchführen, weil eines der Fragmente mit der Raumstation zusammenzustossen drohte. Jetzt haben zwei Amateur-Astronomen herausgefunden, dass zumindest der Corpus des Iridium 33 noch intakt zu sein scheint, berichten sie auf spaceweather.com. weiter lesen







