‘e-mobility’
Deutschland: VW-Chef Piëch schiesst gegen Elektro-Autos
von Dennis Härtig
VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch schiesst quer: Er erteilt dem Elektro-Antrieb eine Absage und bekennt sich statt dessen zu den umweltschonendsten Ein- bis Zwei-Liter-Verbrennungsmotoren. Das berichtet das deutsche Nachrichtenmagazin FOCUS. Die künftigen Verbrennungsmotoren seien noch ökonomischer als der Elektromotor, so Piëch auf einem Vortrag vor Studenten an der Technischen Universität Wien Ende vergangener Woche. Erst Anfang vergangener Woche hatten sich in Deutschland Vertreter der Autobauer und der Bundesregierung auf eine Abmachung geeinigt, wie Deutschland einen Spitzenplatz in der Elektromobilität erreichen könne. weiter lesen
Migros verkauft ab Herbst 2010 Elektro-Autos
von Dennis Härtig
Der Grossverteiler Migros steigt in das Segment Elektromobilität ein. Darüber berichten mehrere Tageszeitungen am 9. Mai. So will die Migros unter der Marke «M-Way» nicht nur Elektro-Autos verkaufen und vermieten, sondern auch Elektro-Roller mit in das Programm aufnehmen. Man wolle das Thema «Elektromobilität» in der Schweiz einer breiten Masse zugänglich machen, heisst es zudem in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Dazu wird Ende September in Zürich der erste Laden der Migros-Tochter Migrol eröffnet, weitere folgen in Bern und Basel bis Ende Jahr. In der Folge will man zudem prüfen, inwieweit man an den Migrol-Tankstellen auch Solarstrom produzieren und zum Aufladen der Elektro-Autos anbieten kann. weiter lesen
Experiment in Tokio: E-Taxis werden mit Wechselbatterien ausgestattet
von Dennis Härtig
Elektro-Autos sind in Japan hoch im Kurs. In Tokio sind deshalb drei Taxis auf Elektrobetrieb umgerüstet worden – die E-Mobil-Firma Better Place, die Taxigesellschaft Nihon Kotsu und der japanische Staat wollen den Betrieb mit den E-Taxis drei Monate lang testen. Das berichtet Spiegel online. Die Autos haben alle einen Akku, welcher unter dem Auto sitzt. Auf die Weise kann der Akku in einer speziellen, an eine Waschstrasse erinnernde Ladestation im Nu ausgetauscht werden. Das Auto fährt Millimetergenau auf eine Rampe, dort heben Greifarme den leeren Akku vom Auto ab und setzen in weniger als fünf Minuten einen neuen, vollgeladenen Akku an der selben Stelle wieder ein. weiter lesen
Elektroauto-Gipfel in Deutschland: Doch keine Subventionen für Autobauer
von Dennis Härtig
«Elektromobilität – Wege in die Zukunft sichern» – das war das Motto des ersten Elektromobilitäts-Gipfels in Deutschlandam 3. Mai. Autobauer und andere Wirtschaftsvertreter wollten von der deutschen Bundesregierung vor allem eines: Finanzielle Hilfen zum Aufbau einer Topposition innerhalb der Elektroautomobilindustrie. Eine VDE-Studie hatte der Branche kürzlich grosse Mängel bescheinigt. Seit Monaten gilt die Vereinbarung, dass die deutsche Automobilindustrie bis 2020 rund eine Millionen E-Autos aus deutscher Produktion auf die Strassen bringen soll. Im Gegenzug soll Angela Merkel die noch aus dem Konjunkturpaket der so genannten «Grossen Koalition» (Regierung aus CDU/CSU und SPD von 2005 bis 2009) stammenden Fördermittel für Elektromobilität in Höhe von 500 Millionen Euro kräftig aufstocken. Doch das Problem: Das Geld ist inzwischen als Teil des deutschen Kredits an Griechenland nach Athen abgeflossen … weiter lesen
Politikertraum: Bayerische Kleinstadt als Modellstadt für Elektroautos
von Dennis Härtig
Es tut sich etwas in Sachen Elektromobilität – zumindest wenn es nach den Träumen des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer geht. Denn gemäss Süddeutscher Zeitung vom 30. April äusserte er anlässlich der Automobilmesse China Auto 2010 die Vision von Bayern als deutsche Nummer 1 in Sachen Elektromobilität. Dazu wolle er in einem Modellversuch in einer bayerischen Kleinstadt nur noch Elektroautos zulassen. Die Chinesen würden dies bereits vormachen: So fahren in der Innenstadt von Peking nur noch Elektroautos herum, welche alle einen standardisierten Akku haben, den man abnehmen und daheim an der Steckdose laden kann. Gemäss der Süddeutschen Zeitung wolle Seehofer ein ähnliches Projekt – eben nur aus bayerischer Produktion. Passend dazu hatte der VDE am 28. April eine Studie vorgestellt, die Deutschland noch erhebliche Mängel in der Elektromobilität bescheinigte. weiter lesen
Auto China 2010: Volkswagen präsentiert das «Bik.e»
von Dennis Härtig
E-Autos gibt es bereits in vielen Modellen. Doch was ist mit elektrischen Velos? Volkswagen hat am Mittwoch auf der Auto China 2010 in Peking das «Bik.e» präsentiert, wie verschiedene Internet-Blogs (wie engadget.com oder green.autoblog.com) berichten. Ersten Bildern zufolge (es gibt auch ein Video auf youtube von der Präsentation) hat das Velo keine Pedale, wird also anscheinend über eine Art Griff gesteuert (ebenso wie die Handbremse). Das «Bik.e» hat eine Reichweite von 20 Kilometern pro Batterieladung, erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 20 km/h und kann über die Autobatterie geladen werden. Zudem kann man das Velo so zusammenklappen, dass es genau in den Platz passt, wo sonst das Reserverad lagert. Wenn Sie also eine Reifenpanne haben, können Sie dank des «Bik.e» Ihre Reise ein klein wenig weiter fortsetzen. Leider wird das Velo aber wohl nicht zur Standardausrüstung eines neuen VWs gehören, heisst es … weiter lesen
Neue VDE-Studie: Noch grosse Hürden in der Elektromobilität
von Dennis Härtig
Bis 2020 will die deutsche Bundesregierung eine Million Elektrofahrzeuge auf die Strassen bringen. Eine jetzt veröffentlichte Studie des VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. zeigt jedoch auf, dass hierfür in weitaus grösserem Masse geforscht und entwickelt werden muss, als bis anhin – und dass natürlich auch mehr Geldern dafür notwendig sind. Denn gerade in den Bereichen Batterietechnologien, der Leistungs- und Energiedichte, der Lebensdauer und der Sicherheit müssen grössere Anstregungen gebracht werden, damit das vom ehemaligen Bundesumweltminister Gabriel (SPD) erklärte Ziel eingehalten werden kann. weiter lesen
Donnerstagsknaller oder früher Aprilscherz? Neues E-Bike bremst per Funksignal
von Dennis Härtig
Die Kommentare zum neuen E-Bike von Daymak variieren zwischen Skepsis und Hohn. Von einem verfrühten Aprilscherz ist die Rede oder gar davon, dass sich jemand auf den Moment freue, wenn jemand das neue E-Bike «hackt, und alle überraschend über den Lenker absteigen». Doch der Reihe nach: Die kanadische Firma Daymak bietet ein auf 300 Exemplare limitiertes neuartiges Elektro-Velo an, das völlig ohne äussere Verkabelung auskommt. Stattdessen reagieren die Bremsen und die Gangschaltung des 1500 Kanadische Dollar teuren Shadow EBIKE von Daymak auf Funksignale. weiter lesen
Region Baden AG: Erste Ladestation für Elektroautos eingeweiht
von Dennis Härtig
Die Firma ABB hat zusammen mit den Regionalwerken AG Baden und der Stadt Baden am 10. März die erste Ladestation für Elektrofahrzeuge in der Region in Betrieb genommen. Die Station steht auf dem Brown Boveri Platz in Baden und ermöglicht je nach Steckdose (230V oder 400V) und Fahrzeugtyp einen normalen (ca. 2 Stunden für 50 km) oder einen schnellen Ladevorgang (ca. 20 Minuten für 50 km). Im Hinblick auf eine zunehmende Verbreitung von Elektrofahrzeugen entwickelt ABB zukunftsträchtige Ladesysteme, die Batterien von Elektrofahrzeugen in wenigen Minuten aufladen können – ähnlich einem Stopp an einer herkömmlichen Tankstelle. weiter lesen
E-Mobility: Münchner Diplomarbeit zur elektrischen Autobahn bekommt Bestnote
von Dennis Härtig
Designer Christian Förg hat für seine Diplomarbeit an der FH München die Bestnote erhalten: Er beschreibt darin das Modell einer elektrischen Autobahn und die Eliminierung der Recihweitenbeschränkung von Elektro-Autos. Darüber berichtet Spiegel Online in der Ausgabe vom 26. Februar. Demnach sollen die E-Autos auf der Autobahn durch eine Art magnetische Welle angetrieben werden um so die Batterie zu schonen und diese stattdessen für die Fahrt in der Stadt nutzen können. Damit schuf Förg sozusagen das Elektroauto für zwei Bewegungsmodi. weiter lesen







