‘Elektrizität’
Schweizer Stromversorgung: Axpo will rasch zwei neue Kernkraftwerke
von Dennis Härtig
Der Schweizer Stromkonzern Axpo rechnet mit Engpässen in der Stromversorgung im Winter und generell ab dem Jahr 2020. Das schreibt die Aargauer Zeitung in ihrer Ausgabe vom 21. Mai. Aus diesem Grunde fordere der Konzern energisch, dass möglichst rasch zwei neue Atomkraftwerke gebaut würden um der sogenannten «Stromlücke» entgegenzuwirken. Politiker und Umweltverbände tun dies jedoch als «Angstmacherei» ab und werfen dem Energieversorger vor, «die Trendwende zur Windkraft verschlafen zu haben». So investiere Axpo nur etwa 3 Milliarden Franken in Windkraft – hingegen aber mindestens 20 Milliarden in Atomkraft. weiter lesen
Mittwochs-Tüftelei: Strom erzeugender Schuh vorgestellt
von Dennis Härtig
Während eines Spaziergangs oder beim Joggen Strom erzeugen? Ab jetzt kein Problem mehr, denn ein Professor an der Louisiana Tech University hat einen Schuh entwickelt, der mithilfe eines kleinen Generators in der Sohle elektrische Energie erzeugen kann. Dank einer speziellen Schaltung kann der Schuh eine Spannung von etwa 3 Volt erzielen, was beispielweise das Laden von Akkus oder das Betreiben von kleinen Elektrogeräten ermöglicht. Das Prinzip: Die beim Gehen gewonnene so genannte piezoelektrische Ladung wird in Strom umgewandelt. Dieser kann dann beispielsweise für die Energieversorgung von Funksensoren oder GPS-Empfängern dienen, welche im Notfall dem Schuhträger das Leben retten können. weiter lesen
Stromausfall: Licht aus und zappenduster in Lausanne
von Dennis Härtig
Stromausfall in Lausanne am Montag abend: In der viertgrössten Schweizer Stadt gingen um 20.30 Uhr (nicht nur) die Lichter aus. Zwei grosse Knalle und zwei kaputte Transformatoren – das war der Auslöser für den mehrstündigen Stromausfall in der Stadt am Genfersee. Menschen blieben in Liften stecken, Autos kamen aus Parkanlagen nicht mehr heraus – kurzum, der Stromausfall zeigte, wie abhängig die Menschen von der Elektrizität sind. weiter lesen
Power über Stromschiene oder Kabel?
von Dennis Härtig
Die Problemstellung ist dabei immer die Gleiche. Grosse Leistungen und die damit verbundenen grossen Stromstärken müssen von einer Niederspannungs-Hauptverteilung in einer Trafostation zu einer Unterverteilung «transportiert» werden. Der Energiebedarf in Industrieanlagen steigt ständig an. Gleichzeitig müssen die verschiedenen Anlagenteile in immer kürzerer Zeit erschlossen werden. Durch die gültigen Normen (NIN usw.) sind dabei klare Richtlinien gegeben. Für Verteilnetze und Energietransport steht zudem immer weniger Platz zur Verfügung. Leitungskanäle und Steigtrasse werden ständig kleiner, beziehungsweise werden für mehrere Medien benutzt. Welches also ist das ideale Energietransportsystem? Der Artikel von Marcel Schöb gibt eine Antwort. weiter lesen
Osmose: Was geplatzte Kirschen mit der Stromproduktion verbindet
von Dennis Härtig
Kirschen, Würstchen und Norwegen haben eines gemeinsam – nämlich das Phänomen der Osmose. Das was Kirschbauern kurz vor der Ernte so fürchten, nutzen jetzt die Norweger zur Produktion von Strom. Darüber berichtete kürzlich die NZZ am Sonntag. In Tofte am Oslofjord wird am 24. November der erste Prototyp eines Osmose-Kraftwerkes (auch Salzkraftwerk genannt) eröffnet. Die Anlage soll zunächst zwei bis vier Kilowatt produzieren (soviel, wie etwa eine Kaffeemaschine braucht), insgesamt rechnet man in Norwegen aber mit einem Potenzial von 12 Terawattstunden (TWh), was etwa einem Zehntel des norwegischen Gesamtverbrauchs pro Jahr entspricht. Mit dem Start eines kommerziellen Osmose-Kraftwerk rechnen die Norweger im Jahr 2015. weiter lesen







