‘Elektrizität’

Stromausfall: Licht aus und zappenduster in Lausanne

von Dennis Härtig

Grosser Stromausfall am Montag abend: Alles schwarz in LausanneStromausfall in Lausanne am Montag abend: In der viertgrössten Schweizer Stadt gingen um 20.30 Uhr (nicht nur) die Lichter aus. Zwei grosse Knalle und zwei kaputte Transformatoren – das war der Auslöser für den mehrstündigen Stromausfall in der Stadt am Genfersee. Menschen blieben in Liften stecken, Autos kamen aus Parkanlagen nicht mehr heraus – kurzum, der Stromausfall zeigte, wie abhängig die Menschen von der Elektrizität sind. weiter lesen

Power über Stromschiene oder Kabel?

von Dennis Härtig

bild_artikel_stromschieneDie Problemstellung ist dabei immer die Gleiche. Grosse Leistungen und die damit verbundenen grossen Stromstärken müssen von einer Niederspannungs-Hauptverteilung in einer Trafostation zu einer Unterverteilung «transportiert» werden. Der Energiebedarf in Industrieanlagen steigt ständig an. Gleichzeitig müssen die verschiedenen Anlagenteile in immer kürzerer Zeit erschlossen werden. Durch die gültigen Normen (NIN usw.) sind dabei klare Richtlinien gegeben. Für Verteilnetze und Energietransport steht zudem immer weniger Platz zur Verfügung. Leitungskanäle und Steigtrasse werden ständig kleiner, beziehungsweise werden für mehrere Medien benutzt. Welches also ist das ideale Energietransportsystem? Der Artikel von Marcel Schöb gibt eine Antwort. weiter lesen

Osmose: Was geplatzte Kirschen mit der Stromproduktion verbindet

von Dennis Härtig

(Bild: Statkraft)Kirschen, Würstchen und Norwegen haben eines gemeinsam – nämlich das Phänomen der Osmose. Das was Kirschbauern kurz vor der Ernte so fürchten, nutzen jetzt die Norweger zur Produktion von Strom. Darüber berichtete kürzlich die NZZ am Sonntag. In Tofte am Oslofjord wird am 24. November der erste Prototyp eines Osmose-Kraftwerkes (auch Salzkraftwerk genannt) eröffnet. Die Anlage soll zunächst zwei bis vier Kilowatt produzieren (soviel, wie etwa eine Kaffeemaschine braucht), insgesamt rechnet man in Norwegen aber mit einem Potenzial von 12 Terawattstunden (TWh), was etwa einem Zehntel des norwegischen Gesamtverbrauchs pro Jahr entspricht. Mit dem Start eines kommerziellen Osmose-Kraftwerk rechnen die Norweger im Jahr 2015. weiter lesen

Freileitung oder Erdkabel – neues Beurteilungsschema des UVEK

von Dennis Härtig

Die Frage, in welchen Fällen Hochspannungsleitungen in den Boden verlegt werden sollen, führt immer öfter zu Verzögerungen beim notwendigen Ausbau des Stromübertragungsnetzes. Dies ist auch Thema der jüngsten ETG-Tagung am 2. April gewesen. Um für diese Fälle eine bessere Entscheidgrundlage zu bekommen, schickt das UVEK jetzt ein neues Beurteilungsschema in die Anhörungsphase, so das BFE in einer Pressemitteilung. Das Formular soll für konkrete Leitungsprojekte einen Vergleich zwischen weiter lesen

ETG-Fachtagung am 2. April

von Dennis Härtig

«Transport von elektrischer Energie mit Freileitungen und Kabeln» – unter diesem Thema findet die Fachtagung der Energietechnischen Gesellschaft von Electrosuisse (ETG) 2. April 2009 an der ETH Zürich statt. Auch vor der Schweiz machen die energiepolitischen Ziele der Europäischen Union nicht Halt. So soll die Nutzung erneuerbarer Energiequellen für die elektrische Energieversorgung verstärkt werden, aber auch die Förderung des Wettbewerbs durch den zunehmenden Stromhandel. Zentraler Punkt dabei ist die Fernübertragung elektrischer Energie, welche immer mehr an Bedeutung gewinnt. weiter lesen