‘LED’
Amerikanische Studie: LED-Beleuchtung ist die beste Strassenbeleuchtung
von Dennis Härtig
Die Redaktion Elektrotechnik berichtet immer wieder einmal über das Thema LED-Strassenbeleuchtung. Jetzt kommt eine amerikanische Studie der University of Pittsburgh zu dem Ergebnis, dass die LED-Leuchten tatsächlich allen anderen Leuchtmitteln überlegen sind. Getestet wurden vier verschiedene Leuchten, wie sie auch hier in Europa in der Strassenbeleuchtung eingesetzt werden: Natriumdampf-, Metallhalogenid- und Induktions-Leuchtstofflampen, sowie eben die LED-Leuchten. Zwar kommt die Studie ebenfalls zum Ergebnis, dass die Herstellung von LEDs zwar am umweltsschädlichsten sei, jedoch könne dies im laufenden Betrieb mehr als wett gemacht werden, unter anderem deshalb, weil der geringere Stromverbrauch der LEDs den Bedarf an Kohle-Kraftwerken mindere. weiter lesen
Licht: DRS4News berichtet über LED-Technik in Graubünden
von Dennis Härtig
In Graubünden – genauer gesagt in Igis-Landquart will die dortige Gemeindeverwaltung die alte Strassenbeleuchtung ersetzen. Mit LED-Technik. Und im Gegensatz zu den anderen laufenden Pilotprojekten in der Schweiz will Igis Nägel mit Köpfen machen: Die Gemeinde will die LED-Leuchten auf dem gesamten Gemeindegebiet austauschen – und nicht wie in Zürich, Winterthur oder Frauenfeld nur an einzelnen Strassen oder gar Strassenabschnitten. Das Regionaljournal Graubünden hat am 25. Februar einen hörenswerten Beitrag über das Projekt gebracht. Den Beitrag haben wir im Audioplayer verlinkt … weiter lesen
Beleuchtungs-LED: Erste LED mit 100 Lumen pro Watt vorgestellt
von Dennis Härtig
Der LED-Spezialist Seoul Semiconductor hat angekündigt, dass er noch im ersten Quartal dieses Jahres die erste LED-Beleuchtungslösung mit einer Lichtausbeute von 100 Lumen pro Watt (lm/W) auf den Markt bringen wird. Das schreibt pressetext.ch. Dies könnte möglicherweise neue Massstäbe bei der LED-Beleuchtung setzen. Ab Anfang März werden Produktproben als Teil der Marke Acriche angeboten. LEDs gelten als vielversprechender Kandidat für die langfristige Nachfolge der Glühbirne. Allerdings bleibt abzuwarten, ob das neue Acriche-Produkt wirklich einen Durchbruch darstellt. Denn bezüglich weiterer wichtiger Kennzahlen wie der Farbtemperatur hält sich der Hersteller Seoul Semiconductor noch bedeckt. weiter lesen
«Stern des Südens»: Windrad wird mit LEDs versehen
von Dennis Härtig
Eigentlich ist dieses Windrad gegenüber der Allianz Arena im Norden von München nichts besonderes: Es dreht schon seit 10 Jahren seine «Runden». Doch zum ersten Advent in diesem Jahr hat Siemens das Windrad mit LEDs versehen und es so zum «Stern des Südens» erhoben. Die jeweils über 30 m langen Rotorblätter des Windrades sind mit insgesamt ca. 9000 LEDs ausgestattet und leuchten mit bis zu 20 000 Candela (vergleichbar mit 20 000 Weihnachtskerzen). Die Lichteffekte werden auf die Windstärke, d.h. auf die Drehgeschwindigkeit, abgestimmt. Obwohl die Installation gut sichtbar ist, verbraucht sie in der Zeit bis zum Silvester nur knapp 4 kWh – ein Klacks, verglichen mit geschätzten 150 000 kWh, die das Windrad in der selben Zeit generiert (jährlich 2300 MWh). weiter lesen
OLED: Kodak verkauft Firmensparte an LG
von Dennis Härtig
Kodak verkauft seinen Geschäftsbereich OLED an den koreanischen Displayspezialisten LG. Das meldet heise.de und zitiert eine Pressemeldung von Kodak vom 4. Dezember. Das US-Unternehmen Kodak aus Rochester im Staat New York gilt neben der ehemaligen Ideenschmiede Cambridge Display Technologies als einer der Pioniere auf dem Gebiet der organischen Displays. Kodak hatte bereits in den 1970er-Jahren erste funktionsfähige organische Leuchtmaterialien entwickelt. Über die jetzige Verkaufssumme wurde Stillschweigen vereinbart, LG übernimmt neben den Entwicklungsanlagen auch die Patente von Kodak. Jedoch behält sich Kodak weiterhin den Zugriff auf die patentierte Technik vor, um gegebenenfalls eigene OLEDs produzieren zu können, hiess es. weiter lesen
Philips entwickelt sparsame LED-Tagfahrleuchte für Autos
von Dennis Härtig
Ab Februar 2011 müssen alle Neuwagen in der EU auch tagsüber mit Licht fahren. Dazu sollen diese Neuwagen mit einer speziellen Leuchte ausgestattet werden, die sich am Tag bei Fahrtbeginn automatisch ein- und bei Fahrtende wieder ausschaltet. Diese haben zwar weniger Leuchtkraft als das normale Abblendlicht, leuchten aber viermal intensiver als das Standlicht. Es geht vorrangig darum, das Auto bei Tage besser sichtbar zu machen. Die Firma Philips hat jetzt eine neue LED-Leuchte vorgestellt, die 13 x weniger Strom verbraucht, als die normalen Autoleuchten. Mit dieser Leuchte können auch ältere Wagen schnell und einfach nachgerüstet werden. Verschiedene Modelle von BMW, Audi, VW und Citroën werden bereits jetzt schon serienmässig mit neuartigen Tagfahrleuchten ausgestattet. weiter lesen
LED-Strassenbeleuchtung: Grösstes Projekt der Schweiz in St. Gallen
von Dennis Härtig
Das bislang grösste schweizerische Pilotprojekt in der LED-Strassenbeleuchtung steht in der Stadt St. Gallen. Dort haben die Stadtwerke am 5. November gleich dreissig neue LED-Leuchten in Betrieb genommen. Die Lampen ersetzen die alten Gasdampflampen an beiden Seiten der viel befahrenen Geissbergstrasse, westlich des Stadtzentrums. Bereits am Rande der go/ineltec anfangs September waren die ersten Gerüchte aufgetaucht, dass St. Gallen ebenfalls auf die neue LED-Strassenbeleuchtung umrüsten will – seit vergangener Woche ist es also offiziell. Doch bei den Leuchten entlang der Geissbergstrasse wird es nicht bleiben, sagte Stadtrat und Direktor der Technischen Betriebe St. Gallen während einer Medienorientierung. Die Stadt plane weitere LED-Projekte im Dolengässchen und auf der Haggenbrücke … weiter lesen
Strassenbeleuchtung: Gemeinden verschwenden Energie
von Dennis Härtig
[aktualisiert am 21. Oktober 2009, 11:23 Uhr] Einen interessanten Bericht hat die Sendung «Kassensturz» in ihrer Ausgabe vom 20. Oktober gebracht: Thema war die Energieverschwendung bei der schweizerischen Strassenbeleuchtung. Gemäss der Sendung liegt die gesamte Strassenbeleuchtung des Landes pro Jahr bei etwa 1000 Gigawattstunden (GWh) Strom. Zum Vergleich: Das Atomkraftwerk Mühleberg bei Bern benötigt vier Monate, um diese Strommenge zu produzieren. weiter lesen
Glühbirnenersatz: Philips mit erstem Beitrag zum «L Prize»
von Dennis Härtig
Die Firma Philips hat den ersten Beitrag für den «L Prize» eingereicht. Das berichten verschiedene Fachmedien. Das US-Energieministerium (DOE) hatte bereits im Mai 2008 den «Bright Tomorrow Lighting Prize» zur Schaffung eines effizienten Glühbirnen-Ersatzes ins Leben gerufen. Der «L Prize» fordert von einem LED-Glühlampenersatz eine Lichtausbeute von mindestens 90 Lumen pro Watt (lm/W), einen Verbrauch von weniger als zehn Watt (W) und einen Lichtstrom, der zumindest dem einer 60-W-Glühbirne entspricht. weiter lesen
Winterthur: Neue LED-Brückenbeleuchtung braucht nur 1800 Watt
von Dennis Härtig
1800 Watt verbraucht die neue LED-Beleuchtung an Winterthurs Wahrzeichen, der Storchenbrücke. Das ist gerade einmal so viel wie ein Haarfön. Im Rahmen des Projektes «Stadtlicht Winterthur» wurde die neue Beleuchtung am 23. September eingeweiht und lässt die Brücke in einem komplett neuen Licht erstrahlen. «Das ist wie der Übergang vom schwarz-weiss- zum Farbfernsehen», freute sich Stadtrat Matthias Gfeller, der auch gleichzeitig der Vorsteher des Departementes Technische Betriebe in Winterthur ist. Pro Jahr rechnet man in Winterthur für die neue Brückenbeleuchtung mit einem Verbrauch von etwa 3400 Kilowattstunden (kWh), die sich etwa zu einem Drittel auf die neue Gehwegbeleuchtung und zu zwei Dritteln auf die Brückenbeleuchtung selbst verteilen. Das ist weniger als der jährliche Durchschnittsverbrauch eines Schweizer Haushaltes (etwa 5500 kWh). weiter lesen






