Beleuchtungs-LED: Erste LED mit 100 Lumen pro Watt vorgestellt

Dennis Härtig am 3. 2. 2010

Bild: Seoul SemiconductorDer LED-Spezialist Seoul Semiconductor hat angekündigt, dass er noch im ersten Quartal dieses Jahres die erste LED-Beleuchtungslösung mit einer Lichtausbeute von 100 Lumen pro Watt (lm/W) auf den Markt bringen wird. Das schreibt pressetext.ch. Dies könnte möglicherweise neue Massstäbe bei der LED-Beleuchtung setzen. Ab Anfang März werden Produktproben als Teil der Marke Acriche angeboten. LEDs gelten als vielversprechender Kandidat für die langfristige Nachfolge der Glühbirne. Allerdings bleibt abzuwarten, ob das neue Acriche-Produkt wirklich einen Durchbruch darstellt. Denn bezüglich weiterer wichtiger Kennzahlen wie der Farbtemperatur hält sich der Hersteller Seoul Semiconductor noch bedeckt. weiter lesen

Hager AG bekommt neuen Marketingleiter

Dennis Härtig am 2. 2. 2010

PPR236_Neuer Marketingleiter_Michael Studer_webMichael Studer ist seit 1. Dezember 2009 der neue Leiter Marketing und Business Development der Hager AG. Michael Studer ist 43 Jahre alt und hat nach dem Abschluss des Ingenieurstudiums im Bereich Elektrotechnik Betriebswirtschaft studiert. Er war in verschiedenen Funktionen bei einem Hersteller von Industrieautomationslösungen tätig. Danach erfolgte der Wechsel zu Schneider Electric, wo er die Marketingleitung für die Schweiz übernahm. weiter lesen

Bringt 2010 den Durchbruch für Elektroautos?

Dennis Härtig am 2. 2. 2010

(Bild: RWE)Gemäss eines Artikels im Tages-Anzeiger vom 30. Januar könnte 2010 das Jahr sein, in dem die Elektro-Flitzer einen ersten Durchbruch erreichen. Die Zeitung hat den Fiat 500 Elektra der schweizerischen Firma kamoo näher unter die Lupe genommen und das Auto praktischen Fahrtests unterzogen. Was auffällt, so der TA, ist die kostengünstige “Tank”füllung. So würden 100 Kilometer Fahrt nur zwischen 1.50 und 3.50 Franken kosten – bei einem vergleichbaren Benziner würden etwa 50 bis 100 Franken für die gleiche Strecke fällig. Auch die CO2-Bilanz des Autos könne sich sehen lassen, so die Tester: Unter Miteinberechnung des CO₂-Ausstosses bei der Stromproduktion für die späteren Batterieladungen kommt der Elektra nur auf etwa 23 Gramm CO₂/km – ein derzeitiges Auto schafft es auf das gut Fünffache. In Deutschland können Kunden des Energieversorgers RWE bereits seit Ende Oktober den Elektra mieten – zusammen mit einem”Strompaket” fürs Auto (siehe ET-Artikel vom 23.10.2009). weiter lesen

Gemeinsam an vier Strängen: Swisscom und EWZ bauen Zürcher Glasfasernetz zusammen

Dennis Härtig am 29. 1. 2010

Glasfaserkabel (Symbolbild: Wesley Fryer/www.flickr.com)Swisscom und die Elektrizitätswerke Zürich bauen das Stadtzürcher Glasfasernetz künftig gemeinsam. Das meldet der Tages-Anzeiger in seiner Online-Ausgabe vom 28. Januar. In der Meldung heisst es, dass die beiden Unternehmen insgesamt 430 Millionen Franken investieren. Damit spannen die beiden Unternehmen jetzt doch gemeinsam an und verlegen in einem Gemeinschaftsnetz insgesamt vier Fasern: Eine für die Swisscom, eine für das EWZ Zürinet. Die anderen beiden Fasern bleiben zunächst ungenutzt und bilden eine Reserve für künftige Bedürfnisse, heisst es in der Meldung des TA. Die “Elektrotechnik” berichtet in der kommenden März-Ausgabe ausführlich über den aktuellen Stand des Glasfaserausbaus in Zürich. weiter lesen

Stromverbrauch in der Schweiz 2009 nur leicht gesunken

Dennis Härtig am 21. 1. 2010

Der Stromverbrauch der Schweiz sank im Jahr 2009 um 1% auf 62 Terawattstunden. Das meldet 20min.ch und zitiert eine Meldung der SDA. Im Vergleich mit Deutschland und Österreich sei dies ein deutlich kleinerer Rückgang. Dies nicht zuletzt, weil der Januar 2009 deutlich kühler, der April und der September aber ebenso deutlich wärmer war, als die entsprechenden Vorjahresmonate. Der Rückgang des Stromverbrauchs in der Schweiz war markant geringer als in Deutschland (-5.8 %) bzw. Österreich (-5.2 %). Die Nachfrage an Energie hänge in den nächsten Jahren primär von der Konjunkturerholung ab. Vom oben erwähnten Landesverbrauch von 62 TWh im hydrologischen Jahr 2008/09 her dürfte sie sich in einem Bereich zwischen & 0.5% und & 1.5% pro Jahr entwickeln. Gemessen wird der Stromverbrauch im sogenannten hydrologischen Jahr, von Oktober 2008 bis September 2009.

Power über Stromschiene oder Kabel?

Dennis Härtig am 19. 1. 2010

bild_artikel_stromschieneDie Problemstellung ist dabei immer die Gleiche. Grosse Leistungen und die damit verbundenen grossen Stromstärken müssen von einer Niederspannungs-Hauptverteilung in einer Trafostation zu einer Unterverteilung «transportiert» werden. Der Energiebedarf in Industrieanlagen steigt ständig an. Gleichzeitig müssen die verschiedenen Anlagenteile in immer kürzerer Zeit erschlossen werden. Durch die gültigen Normen (NIN usw.) sind dabei klare Richtlinien gegeben. Für Verteilnetze und Energietransport steht zudem immer weniger Platz zur Verfügung. Leitungskanäle und Steigtrasse werden ständig kleiner, beziehungsweise werden für mehrere Medien benutzt. Welches also ist das ideale Energietransportsystem? Der Artikel von Marcel Schöb gibt eine Antwort. weiter lesen

Die Würth-Gruppe Schweiz trotzt der Krise

Dennis Härtig am 18. 1. 2010

logo_firmen_wuerthDie Würth-Gruppe Schweiz, bestehend aus 11 Gesellschaften, hat im Jahr 2009, gemäss vorläufigem Jahresabschluss, einen Umsatz von 536.2 Millionen Euro erwirtschaftet (793.6 Mio. Franken). Dies entspricht einem Rückgang von 17 Prozent gegenüber Vorjahr. Die im Kerngeschäft tätige Würth AG mit Sitz in Arlesheim meldet einen stabilen Geschäftsverlauf, Umsatz und Personalbestand bewegen sich auf Vorjahresniveau. Dazu Geschäftsführer Kurt Meier: „Wir haben früh auf den Abschwung reagiert und unsere ganze Aufmerksamkeit auf den Vertrieb gelenkt. Um diesen zu stützen und zu fördern, wurden im Frühjahr 2009 zahlreiche Massnahmen eingeleitet und umgesetzt.“ weiter lesen

Freitagsbrüller: Die Dominoaufstellmaschine aus Lego

Dennis Härtig am 8. 1. 2010

Ein bisschen Lego, ein Elektromotor, ein wenig Tüftelei: Et voilà! Die Dominoaufstellmaschine ist fertig. Gebaut hat sie der Software-Entwickler Matthias Wandel. Zwar braucht es für die kleine Maschine keine Software – aber genial ist sie trotzdem, wie das Video unten zeigt. Elektrotechnik vom feinsten …

Elektrotechnik 01/2010 erschienen

Dennis Härtig am 7. 1. 2010

cover_1001Neues Jahr, neues Heft: Die Elektrotechnik 01/2010 ist erschienen! Diesmal übrigens neu in gehefteter Form, anstatt der bisherigen geleimten Form. Die Januar-Ausgabe widmet sich schwerpunktmässig der Glasfibertechnologie. So finden Sie auf gut 20 Seiten (Seiten 10-33) verschiedene lesenswerte Artikel zu diesem Thema, das derzeit in aller Munde ist. Eine recht umfangreiche Veranstaltungsvorschau finden Sie ab der Seite 71 und auch in dieser Ausgabe finden Sie wieder das Brain Food für Lehrwillige und die 52. Folge des NIN-Know-how, diesmal ganz zur neuen NIN 2010 lesen Sie ab Seite 66. Die Redaktion wünscht eine angenehme Lektüre. weiter lesen

Später Millenium-Bug: Viele deutsche Kreditkarten funktionieren nicht mehr

Dennis Härtig am 5. 1. 2010
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Kein Geld von dieser Karte: In Deutschland streiken zur Zeit viele Kredit- und Geldkarten

Die Tücken der Technik, beziehungsweise der Mullennium-Bug reloaded: Zunächst waren nur Kunden der deutschen Postbank betroffen: Wer mit einer Giro- oder Kreditkarte der neuen Chip-Generation Geld am Automaten ziehen wollte, hatte seit dem Jahreswechsel häufig Schwierigkeiten. Dann funktionierten plötzlich auch die Karten der Commerzbank-Kunden nicht mehr. Inzwischen sind Kunden der meisten deutschen Banken betroffen: Sie können kein Geld mehr abheben, nicht mehr mit der Karte in den Geschäften bezahlen – nichts geht mehr. Der Grund: Der Chip auf den Geldkarten hat einen Programmierfehler. Dieser Fehler soll aber spätestens im Laufe der kommenden Tage komplett behoben sein, heisst es in verschiedenen deutschen Medienberichten.