

Einbettung der «Integralen Wald- und Holzstrategie 2050»: Die Farben der Kreise entsprechen grob den Themenbereichen nach Bundesämtern. (Bild: zVg)
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Schutz- und Nutzungsaspekte im Fokus
Wälder und ihr Holz erfüllen wichtige Funktionen und erbringen wertvolle Leistungen für die Bevölkerung, das Klima und die Artenvielfalt. Der Bundesrat hat kürzlich die «Integrale Wald- und Holzstrategie 2050» gutgeheissen und damit die strategische Ausrichtung der Schweiz im Sektor «Wald und Holz» für die nächsten Jahre festgelegt.
Schutz vor Naturgefahren, Rohstoff für die Bau- und Energiebranche, CO2-Speicher zur Klimaregulierung, Lebensraum für Tiere und Pflanzen und Naherholungsgebiet: Der Wald und sein Holz sind zentral für die Natur und die Wirtschaft. Der Wald steht jedoch zunehmend unter Druck, beispielsweise durch extreme Wetterereignisse, Schädlinge oder Krankheiten. Um ihn langfristig zu erhalten, sind strategische Überlegungen und Massnahmen erforderlich.
Zu diesem Zweck …
… hat das Bundesamt für Umwelt (BAFU) zusammen mit den Kantonen und unter Einbezug der Wald- und Holzwirtschaft die «Integrale Wald- und Holzstrategie 2050 (IWHS 2050)» erarbeitet. Die neue nationale Strategie soll die bisherige Wald- und Holzpolitik zusammenführen und ablösen.
Drei Berichte - ein Ziel
Die IWHS 2050 besteht aus einem Strategiebericht, einem Indikatoren-Bericht und einem Massnahmenplan für eine erste Periode von acht Jahren. Die darin enthaltenen Massnahmen können mit den bestehenden Bundesmitteln umgesetzt werden und berücksichtigen zugleich das Entlastungspaket 2027 (EP27).
Die Strategie verfolgt das übergeordnete Ziel, ein Gleichgewicht zwischen Schutz- und Nutzungsaspekten zu erreichen: Der Schweizer Wald soll zum einen auch in Zukunft ein wertvolles Ökosystem sein und gesund bleiben. Zum anderen soll er so bewirtschaftet werden, dass er seine Funktionen und Leistungen trotz des Klimawandels in vollem Umfang erfüllen kann. Die nachhaltige Holznutzung trägt ihrerseits zur Waldpflege und Sicherung der Waldfunktionen bei.
Enge Zusammenarbeit erforderlich
Für die erfolgreiche Umsetzung ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen (Konferenz für Wald, Wildtiere und Landschaft KWL; Konferenz der Kantonsförster KOK) sowie zwischen den wichtigsten Akteuren der Branche «Wald und Holz» (Waldeigentümer bzw. Gemeinden, Holzwirtschaft, Holzindustrie, Holzbau, Umwelt- und Naturschutz, Forschung und Bildung) entscheidend.




