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quelle: ebl

28.05.2026
Marco Plüss/ebl

Geothermie gewinnt an Bedeutung

Die Geothermie hat sich seit den Ereignissen in Basel weiterentwickelt und rückt als Baustein der künftigen Energieversorgung wieder stärker in den Fokus. Das zeigte der jüngste Power Talk der EBL.

Am EBL-Anlass wurden unterschiedliche Perspektiven diskutiert. Da erinnerte sich etwa Dr. Rudolf Rechsteiner, Alt-Nationalrat und Dozent für erneuerbare Energien an der ETH Zürich, an seine Erfahrungen mit dem Projekt «Deep Heat Mining Basel». Dieses löste im Dezember 2006 ein Erdbeben der Stärke 3,4 sowie zahlreiche Nachbeben aus und wurde in der Folge eingestellt.

 

Pro und Contra

Demgegenüber stellte Olivier Zingg, Geschäftsführer der Geo-Energie Jura SA, die heutigen Entwicklungen dar sowie die neuen Verfahren, die verbesserte Planung und strengere Sicherheitskonzepten hätten. Erkenntnisse aus internationalen Projekten – insbesondere aus den USA – würden heute in Vorhaben wie das Projekt Haute-Sorne einfliessen.

 

Auch aus institutioneller Sicht gewinnt die Geothermie auch wieder an Bedeutung. Dazu betonte Christoph Plattner, Mitglied der Geschäftsleitung des Amts für Umweltschutz und Energie des Kantons Basel-Landschaft, das wachsende Interesse auf kantonaler Ebene, insbesondere im Kontext der Wärmeversorgung.

 

Und Christian Minnig, Fachspezialist erneuerbare Energien beim Bundesamt für Energie, ordnete das schweizweite Potenzial ein und zeigte die mögliche Rolle der Geothermie für eine sichere Energieversorgung auf.

 

Fazit

Geothermie bleibe gemäss dem Powertalk technologisch anspruchsvoll, gewinne dank Fortschritten und verbessertem Risikomanagement jedoch wieder an Relevanz – auch in der Schweiz.


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